FAIR FASHION

Finde faire Fashion Labels sowie viele Infos & Tipps rund um bewusste Mode

In den letzten Jahren wird immer häufiger über nachhaltige Mode gesprochen. Dabei lohnt sich auch ein genauer Blick auf das Thema faire Mode und die sozialen Bedingungen, unter denen Kleidung hergestellt wird.

In meinem Fair Fashion Guide findest Du alles rund um faire und nachhaltigere Mode. Ich stelle Dir eine große Auswahl an Fair Fashion Labels für unterschiedliche Geschlechter, Altersgruppen und Kleiderkategorien vor – darunter auch Fair Fashion für Kinder. Außerdem findest Du hier Tipps, wo Du faire und nachhaltige Kleidung sowie Accessoires online kaufen kannst. In vielen meiner Fair Fashion Blog teile ich außerdem meine Tipps und Tricks, wie Du günstig Fair Fashion finden kannst. Ich erkläre Dir ausführlicher, was Fair Fashion bedeutet und welche Unterschiede zwischen fairer, nachhaltiger und veganer Mode bestehen. Denn diese Begriffe beschreiben unterschiedliche Aspekte und sind nicht automatisch gleichbedeutend. Zudem zeige ich Dir, auf welche nachhaltigen und fairen Textilsiegel bzw. Zertifizierungen Du achten kannst und welche Kriterien die jeweiligen Siegel abdecken.

Auf geht’s:
Entdecke faire und nachhaltigere Fashion Labels, Kleidung und Accessoires und finde viele praktische Tipps rund um Fair Fashion!

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INFOS & TIPPS

Die Definiton von Fair Fashion

Was ist Fair Fashion genau?

ch erkläre Dir in diesem Abschnitt, was unter Fair Fashion verstanden werden kann und welche Zusammenhänge zwischen sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien bestehen.

Der Begriff Fair Fashion wird nicht einheitlich verwendet und kann unterschiedliche Kriterien umfassen. Im Mittelpunkt stehen häufig die sozialen und ethischen Bedingungen, unter denen Kleidung und die dafür benötigten Materialien hergestellt werden. Dazu können beispielsweise faire Arbeitsbedingungen, angemessene Bezahlung, Arbeitsschutz und der Ausschluss von Kinder- oder Zwangsarbeit gehören. Der Begriff  wird häufig für Mode verwendet, bei der soziale, ethische und ökologische Kriterien berücksichtigt werden. Im Idealfall werden Kleidungsstücke sowohl fair als auch unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien hergestellt.

Dabei können verschiedene Schritte des Herstellungsprozesses eine Rolle spielen – von der Rohstoffgewinnung über das Design und die Verarbeitung bis hin zur finalen Produktion. Je nach Label werden dabei unterschiedliche soziale und ökologische Standards berücksichtigt. Eine wichtige Orientierung können entsprechende Zertifizierungen und Textilsiegel bieten, wobei immer geprüft werden sollte, welche konkreten Kriterien das jeweilige Siegel abdeckt.

Je nach Unternehmen und Definition werden zusätzlich ökologische Kriterien berücksichtigt. Dazu zählen beispielsweise die verwendeten Materialien, Produktionsverfahren, der Umgang mit Ressourcen oder bestimmte Umweltstandards.

In meinem Fair Fashion Guide findest Du deshalb Labels, bei denen unterschiedliche soziale und ökologische Kriterien eine Rolle spielen. Welche Kriterien jeweils erfüllt sind, kann sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden.

Fair Fashion und nachhaltige Mode sind deshalb eng miteinander verbunden, aber nicht automatisch dasselbe.

Was ist faire Mode genau?

Bei fairer Mode stehen insbesondere die sozialen und ethischen Bedingungen entlang der Lieferkette im Mittelpunkt.

Faire Textilunternehmen können sich beispielsweise mit folgenden Themen beschäftigen:

  • sichere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen

  • angemessene bzw. existenzsichernde Löhne

  • Arbeitsschutz und Gesundheit

  • der Ausschluss von Kinder- und Zwangsarbeit

  • faire Behandlung der Beschäftigten

  • transparente Lieferketten

  • verantwortungsvolle Produktionsbedingungen

Dabei geht es nicht nur um die Person, die ein Kleidungsstück näht. Auch die Bedingungen bei der Rohstoffgewinnung, Verarbeitung und weiteren Produktionsschritten können eine Rolle spielen.

Vor allem in der Modeindustrie arbeiten viele Frauen. Deshalb können Themen wie Mutterschutz, sichere Arbeitsplätze und die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ebenfalls relevante soziale Aspekte sein.

Was bedeutet nachhaltige Mode konkret?

Bei nachhaltiger Mode stehen häufig die ökologischen Auswirkungen von Materialien, Herstellung, Nutzung und Entsorgung im Mittelpunkt.

Mögliche Kriterien sind beispielsweise:

  • zertifizierte Bio-Materialien

  • recycelte Materialien

  • der Einsatz von Recycling- oder Restmaterialien

  • langlebige und reparierbare Produkte

  • ressourcenschonende Produktionsverfahren

  • bestimmte Umweltstandards und Zertifizierungen

  • Mehrweg-, Recycling- oder Rücknahmesysteme

Welche ökologischen Eigenschaften ein Kleidungsstück tatsächlich aufweist, hängt dabei vom jeweiligen Material, Produkt und Herstellungsprozess ab.

Auch kleine Entscheidungen im Alltag können zu einem bewussteren Umgang mit Kleidung beitragen. So kann beispielsweise die Wiederverwendung von Versandkartons oder Verpackungsmaterialien eine Möglichkeit sein, vorhandene Materialien länger zu nutzen.

Wichtig: Nicht jedes Modeunternehmen, das sich als nachhaltig bezeichnet, erfüllt automatisch auch soziale oder faire Kriterien.

Beispielsweise kann ein Produkt aus recycelten oder veganen Materialien bestehen und damit bestimmte ökologische Kriterien erfüllen, während über die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung nur wenige Informationen vorliegen.

Nachhaltig bedeutet also nicht automatisch fair – und fair bedeutet nicht automatisch nachhaltig. Beide Bereiche können sich überschneiden, sollten aber anhand der jeweiligen Kriterien getrennt betrachtet werden.

Fair Fashion und Slow Fashion

Fair Fashion ist eng mit der Slow Fashion-Bewegung verbunden, allerdings sind die Begriffe nicht gleichbedeutend.

Slow Fashion beschäftigt sich unter anderem mit einem bewussteren und weniger schnelllebigen Umgang mit Mode. Dazu können langlebige Produkte, zeitloses Design, Reparatur, Second Hand und ein bewussterer Konsum gehören.

Fair Fashion legt dagegen einen besonderen Schwerpunkt auf die sozialen und ethischen Bedingungen der Herstellung und kann zusätzlich ökologische Kriterien berücksichtigen.

FAZIT

FAIR FASHION kann sowohl faire soziale und ethische Kriterien als auch ökologische Aspekte umfassen.

Fair und nachhaltig sind dabei zwei miteinander verbundene, aber unterschiedliche Bereiche. Deshalb lohnt es sich, bei einem Fashion Label genauer hinzuschauen: Welche Materialien werden verwendet? Wo wird produziert? Welche sozialen Standards gibt es? Welche Zertifizierungen liegen vor und worauf beziehen sie sich?

Genau diese Kriterien schaue ich mir in meinem Fair Fashion Guide bei den verschiedenen Labels genauer an.

lets wear fair